Auf unserem Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor. 

Wer gerne über unsere Aktionen aus den vergangenen Krippenjahren lesen möchte,

kann sich über diesen Link auf unserem bisherigen Blog http://sterntaler-wurzelwichte.blogspot.com/ informieren.  

Farbwoche 1: Gelb

Ende Januar ist es wieder so weit. Wir starten in unser Projekt „Farbwelten“. Ein Thema, das uns tagtäglich überall im (Krippen-) Alltag begegnet. Es ist zu beobachten, dass wir den Farben immer wieder besondere Aufmerksamkeit schenken: Wir entwickeln Vorlieben für bestimmte Farben und fordern zum Beispiel Teller in einer von uns bevorzugten Farbe. Bereits im letzten Krippenjahr war das Projekt mit viel Spaß und Lernerfolgen verbunden, so dass wir uns für eine erneute Durchführung entschieden haben. Inhaltlich steht wöchentlich eine der Grundfarben gelb, blau, rot, grün und zum Abschluss bunt im Fokus. Hierzu werden angepasst an unsere derzeitigen Interessen Lernangebote zu verschiedenen Bildungsbereichen stattfinden. Dabei können wir direkte Erfahrungen mit Farben machen und lernen spielerisch nach und nach die Grundfarben zu unterscheiden.

Wir beginnen mit der gelben Woche. Zuerst wird im Morgenkreis die neue Farbe mit dem gelben Maskottchen „Gelbelino“ eingeführt und besprochen.

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Gelbelino mag am liebsten gelbes Spielzeug, deshalb sammeln wir Gegenstände in der Wochenfarbe aus dem Gruppenraum und legen diese im Morgenkreis auf den Boden. Faszinierend, was wir alles entdecken, wenn wir uns auf die Suche nach einer Farbe machen. Am Anfang schleppen wir vielleicht noch den grünen Traktor und das rote Feuerwehrauto herbei. Aber schon bald liegen im Kreis ganz viele große und kleine Dinge in gelb. Diese wandern anschließend in unser gelbes Farbregal.
In der Farbenzeit begleiten uns nun außerdem einige tolle Farblieder und -fingerspiele im Morgenkreis und unser Bücherregal hat sich mit interessanten Farbbüchern gefüllt.

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In der Angebotszeit wird die Farbe „Gelb“ in eine Bewegungseinheit integriert, die unsere Grobmotorik fördert. Wir überwinden mit einem gelben Luftballon verschiedene Bewegungselemente, fischen gelbe Bälle aus unserem bunten Bällebad heraus und machen spaßige Luftballonspiele.

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Jeden Dienstag möchten wir unser Essen und Trinken auf die Wochenfarbe abstimmen und überlegen deshalb gemeinsam, welche Lebensmittel und Getränke es in der Farbe „Gelb“ gibt. Zum Frühstück machen wir dann mit Brötchen mit Orangenmarmelade, Banane, Apfel, gelber Paprika und Fencheltee den Geschmackstest.

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Bevor wir aber uns aber das gelbe Mittagessen schmecken lassen, stehen musikalische Aktivitäten mit gelben Instrumenten und gelben Chiffontüchern im Mittelpunkt. Gelbe Grießnockerlsuppe mit Suppennudeln stärken uns anschließend wieder.

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Zur besseren Verinnerlichung der Farbe tauchen wir selbst in die Welt der Farben ein und ziehen am Mittwoch alle ein Kleidungsstück in der Wochenfarbe „gelb“ an. Welch ein Hingucker.

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Natürlich möchten wir uns in den Farbwochen auch kreativ austoben. Dabei kommen in den nächsten Wochen verschiedene Techniken zum Einsatz. In dieser Woche dürfen wir unser gelbes Bild mit vorgefertigten gelben Schnipseln und Kleister ganz nach unserem eigenen Geschmack gestalten. Ohne Hilfe kreieren wir tolle gelbe Kunstwerke. 

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Am Donnerstag sehen wir uns die Welt durch unsere gelben Farbbrillen an. Wir finden es so interessant, wie sich plötzlich alles in „gelb“ einfärbt, dass wir sie am liebsten nicht mehr absetzen möchten. Eine bunte Welt gefällt uns dann aber irgendwann doch wieder besser.

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Zudem beschäftigen wir uns an diesem Tag mit der Geschichte „Grün, Blau, Rot, Wir bauen ein Piratenboot“. Dabei bekommen wir schon mal einen Blick auf Farben, die uns die nächsten Wochen noch erwarten. In diesem Buch bauen der Rabe Socke und seine Freunde ein Boot. Die Freunde steuern eine rote Kiste als Bootsrumpf, einen grünen Besen als Mast, eine gelbe Tischdecke als Segel usw. bei. Das wollen wir doch gleich mal selbst ausprobieren und sammeln mit unseren erworbenen Farbkenntnissen fleißig die benötigten Utensilien zusammen. Damit errichten wir unser eigenes Piratenboot und segeln am Ende auf hoher See.

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Zum Abschluss unserer gelben Farbwoche dürfen wir am Freitag ein gelbes Spielzeug von zu Hause mitbringen. Stolz präsentieren wir es im Morgenkreis den anderen Kindern und spielen tagsüber damit.

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Nach dem Frühstück machen wir uns voller Motivation auf den Weg um „Gelbes“ in der Natur zu entdecken. Und tatsächlich finden wir in Hagenhausen so einige gelbe Dinge, die wir nach unserer Entdeckung gleich selbstständig auf Kamera festhalten dürfen. Seht, was wir gefunden haben:

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Unsere erste spannende gelbe Woche ist zu Ende und wir sind inzwischen echte gelbe Farbexperten geworden. Wir freuen uns darauf in den nächsten Wochen noch weiter in die Farbwelt einzutauchen.

Winterzeit bei den Wurzelwichten

Ein neues Jahr hat begonnen. Auch wenn uns der winterliche Monat Januar zu Beginn noch keinen Schnee beschert, entdecken wir die kalte Jahreszeit trotzdem mit spannenden Aktivitäten. Mit winterlichen Liedern und Fingerspielen starten wir im Morgenkreis voller Tatendrang täglich in den Tag. Nach dem Frühstück verbringen wir gerne Zeit an der frischen Luft. Bei unseren Spaziergängen durch Hagenhausen und auf den Feldweg können wir an den Bäumen und im Gras den Morgenreif sehen, der vom nächtlichen Frost zurückgeblieben ist. Doch sobald sich die Sonne zeigt, ist er schnell wieder weggetaut.

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Im Garten finden wir dann sogar Eis. Das Wasser in unseren Sandspielsachen ist über Nacht eingefroren. Unser Forscherdrang ermöglicht es uns, das Eis mit all unseren Sinnen zu entdecken.

Damit wir uns vorstellen können, wie es in einem verschneiten Winter aussehen kann, kommt unser Kamishibai-Erzähltheater zum Einsatz. Hinter den Türen können wir auf den Bildkarten gemeinsam so einiges sehen: Kinder bauen einen Schneemann und fahren Schlitten, es schneit, Eiskristalle und gefrorene Pfützen verzieren die Bilder. Hoffentlich dürfen wir das in diesem Winter selbst noch erleben.

Doch bis dahin gestalten wir eben einen großen Schneemann aus Filz. Dazu müssen alle dazugehörigen Teile (Nase, Hut, Augen, Knöpfe…) an den richtigen Stellen auf den Klettverschluss kleben. Der fertige Schneemann schmückt nun unsere Fensterscheibe im Gruppenraum und wartet wie wir sehnlichst auf den Schnee.

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Weil sich dieser aber einfach nicht blicken lässt aber nun mal zum Winter dazugehört, ist etwas Erfindungsreichtum gefragt. Deshalb experimentieren wir mit künstlichem Schnee aus Rasierschaum und Speisestärke. Er ist zwar nicht kalt und schmilzt auch nicht in unseren Händen, aber Spaß macht es auf jeden Fall und fördert unsere Feinmotorik. Die weiße Pracht wird erst vorsichtig begutachtet, dann kräftig gedrückt, geknetet, gequetscht und schließlich auch zu Schneebällen und zum Schneemann geformt.

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Eine beliebte Methode, die auch im Winter bei uns Faszination auslöst ist das Geschichtensäckchen. Das ist eine Art der Sprachförderung, hilft spielerisch bei dem Erwerb von Zusammenhängen aus dem Alltag und der Natur und trainiert die Konzentrations- sowie Merkfähigkeit. Diesmal versteckt sich darin die Geschichte „Die kleine Schneeflocke“ mit verschiedenen kleinen Requisiten. Die kleine Schneeflocke, die in einer dicken Wolke wohnt, traut sich anfangs nicht auf die Erde fliegen. Doch mit viel Mut wagt sie es schließlich doch und bereitet damit vielen Kindern eine große Freude.

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Während wir bei eisigen Temperaturen im Warmen sitzen, müssen viele Tiere den ganzen Winter im frostigen Lebensraum leben. Ob das den Tieren etwas ausmacht, begutachten wir bei den Wildenten in Hagenhausen. Diese schnattern fröhlich und kommen uns am Bachufer schon entgegengelaufen. Die Natur hat die Tierwelt also gut auf den frostigen Lebensraum vorbereitet. Wir bestaunen das Treiben der Enten und füttern sie mit mitgebrachten Brotresten. Außerdem können wir ein paar Vögel, die den Winter über nicht ins Warme geflogen sind, sehen.

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Tiere, die die Kälte brauchen und dabei gar nicht frieren, sind Pinguine. Diese haben wir schon in unseren Winterbüchern entdeckt und mehr über sie erfahren. Nun möchten wir dieses Tier so weit wie möglich selbstständig kreativ mit Watte und unserem eigenen Fußabdruck gestalten. Dabei wird die haptische Wahrnehmung angesprochen und geschult – ein schöner Nebeneffekt des Bastelvergnügens.

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Ende Januar ist es dann endlich so weit: Nach dem Mittagsschlaf fallen die ersten Schneeflocken vom Himmel. Voller Begeisterung betrachten wir das Schneetreiben hinter den Fensterscheiben. Die Erde bedeckt sich immer mehr mit Schnee.

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Deshalb machen wir uns am nächsten Tag gleich auf in den Garten, um den Schnee hautnah zu erleben. Dort machen wir viele sinnliche Erfahrungen: Wir fassen den Schnee an, hinterlassen Spuren, hören das Knistern beim Darüberlaufen, versuchen Kugeln zu formen, schmecken ihn oder begutachten einfach nur die glitzernde weiße Landschaft. Die Welt ist voller Wunder, die wir immer weiter erforschen möchten.

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Leider ist zu wenig Schnee gefallen, um einen Schneemann bauen zu können. Darum befüllen wir mit Einsatz unser Hand-Augen Koordination und Feinmotorik einen Ersatz-Schneemann mit weißer Watte.

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Zu unserem Bedauern ist der Schnee nicht lange liegen geblieben und schnell wieder weggeschmolzen. Mit Rasierschaum und vorgefertigten Schneemanndetails zaubern wir unsere individuellen geschmolzenen Schneemänner auf Papier und schaffen somit eine Erinnerung an den Schnee.

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Vielleicht dürfen wir ja das faszinierende Schneeerlebnis im nächsten Monat nochmal genießen.

Unsere Adventszeit

In der besinnlichen Adventszeit erleben wir gemeinsam das Warten auf Weihnachten. Die stimmungsvolle Zeit ist vor allem bei den Kindern von Vorfreude und Neugier geprägt. Wir möchten auch dieses Jahr die magische Zeit bis zum Weihnachtsfest mit verschiedenen Traditionen und Angeboten verschönern und verkürzen.

Deshalb beginnen wir jeden Krippentag mit unserem morgendlichen Adventskreis. Unser Adventskranz verdeutlicht uns, dass Weihnachten näher rückt. Jede Woche können wir begleitet von dem Lied "Kleine Kerze leuchtet..." ein weiteres Licht entzünden, bis alle vier Kerzen leuchten. Dann ist Weihnachten nicht mehr fern.

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Ein weiterer Klassiker in der Adventszeit ist natürlich ein Adventskalender. Die meisten von uns kennen diesen bereits von zu Hause und dürfen sich jeden Tag über eine Kleinigkeit hinter dem Türchen freuen. Doch auch bei uns in der Kinderkrippe hat er seinen festen Platz. Täglich darf ein anderes Kind ein Säckchen öffnen. Dieses Jahr befinden sich darin jeden Tag Fensterbilder zu kurzen Geschichten von Rica dem Schaf. Der Waschbär Konrad hat sich mit seinem besten Freund, dem Biber Benni gestritten. Ein Streit so kurz vor Weihnachten? Da muss das kleine Schaf Rica natürlich helfen! Gemeinsam mit Konrad und den Tieren des Waldes macht sich Rica auf die Suche nach Benni und am Heiligen Abend feiern die Freunde dann gemeinsam ein wunderschönes Weihnachtsfest!

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Neugierig lauschen wir Ricas Abenteuer und kleben anschließend die Folienbilder an unsere Fensterscheibe. Das wachsende Fensterbild lädt uns immer wieder zum Betrachten und Nacherzählen ein, wodurch die Sprachentwicklung gefördert wird. 

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Weihnachtslieder und weihnachtliche Fingerspiele runden unseren morgendlichen Kreis ab. Dazu musizieren wir gerne auch mit verschiedenen Instrumenten.

Weihnachts-/Winterbücher inspirieren/ fördern unsere Vorstellungskraft zum Thema. Sie befriedigen unsere kindliche Neugier und den Antrieb die Welt zu entdecken. 

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Damit auch ohne Schnee weihnachtliche Stimmung aufkommt, möchten wir gemeinsam einen Filz-Tannenbaum schmücken. Verschiedene Schmuckstücke können von uns ganz ohne Hilfe auf Klettstücken angebracht werden. Diese Aktivität fördert nicht nur unsere Hand-Augen-Koordination, Feinmotorik und Farberkennung sondern ist nun ein echter Hingucker an unserer Fensterscheibe im Gruppenraum, der jederzeit von uns umdekoriert werden kann.

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Eine Tradition in der Weihnachtszeit, die auch wir auf keinen Fall vergessen möchten, ist das Plätzchen backen. Dabei sind wir als Nachwuchs-Bäcker aktiv und sehr eigenständig. Voller Stolz und Freude kneten wir den Teig, experimentieren mit ihm, rollen ihn aus und stechen mit verschiedenen Formen tolle Figuren aus. 

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Das macht uns allen richtig Spaß und spricht alle unsere Sinnesebenen an. Beim anschließenden Backen zieht der Duft durch das ganze Haus. Unseren darauffolgenden Geschmackstest haben sie auf jeden Fall auch bestanden.

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Natürlich findet bei uns das beliebte kreative Gestalten auch in der Adventszeit seinen Platz. Bei einem Spaziergang durch Hagenhausen konnten wir in der Dorfmitte einen großen Tannenbaum mit Lichtern betrachten und mit unseren Sinnen erforschen. Diesen möchten wir mit Hilfe einer Drucktechnik auf Papier bringen. Dazu tauchen wir eine Toilettenpapierrolle in Farbe ein und verzieren unseren eigenen Tannenbaum mit bunten Kugeln und Sternen. 

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Außerdem möchten wir den Mamas und Papas eine kleine Freude mit einer Weihnachtsüberraschung machen, bei der wiederum unsere Kreativität gefragt ist. Diesmal stellen wir unser eigenes buntes Badesalz her. Das können wir schon ganz alleine, denn dies besteht nämlich nur aus wenigen Zutaten. Zuerst färben wir Totes Meer Salz in unserer Lieblingsfarbe ein und mischen es einmal kräftig in einer Schüssel. Danach geben wir ein Parfümöl, das in unserer Nase gut duftet, in die Mischung. Noch einmal alles gut verrühren und nun das Salz vorsichtig in ein Glas abfüllen.

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Dazu gestalten wir noch einen Christbaumanhänger mit unserem Foto in der Mitte. Fertig ist unser kleines Weihnachtsgeschenk, dass alle Eltern sehr freut.

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Zur großen Freude aller hat uns dann der Weihnachtsmann besucht und uns ebenfalls mit einigen Geschenken für die Kinderkrippe in seinem großen Beutel zum Staunen gebracht.

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Alle helfen fleißig mit, die Päckchen auszupacken und im ganzen Raum verteilen sich neue Spielsachen: neue Bücher, Montessori-Materialien, Holzfahrzeuge, Wachsmalstifte und Steckblumen. Diese werden dann die nächsten Tage noch ausgiebig bespielt. Welch eine tolle Überraschung!

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Somit neigt sich die Adventszeit schon langsam dem Ende zu und die Weihnachtsferien stehen vor der Tür.

Wir wünschen allen Familien ein schönes besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in neue Jahr 2020. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, das Vertrauen und die schöne gemeinsame Zeit und freuen uns schon auf ein tolles neues Jahr mit euch.

Der Igel im Herbst

Langsam neigt sich der Herbst dem Ende zu, die Temperaturen werden kühler. In dieser Zeit machen sich Igel auf Nahrungssuche für ihren bevorstehenden Winterschlaf. Das kleine Tier ist vor allem durch seine Stacheln für uns interessant. Deshalb möchten wir uns den Igel im November genauer ansehen und spielerisch mehr Wissenswertes erfahren.

Als Einstieg bringt uns Nadine das Geschichtensäckchen „Herr Igel nur Mut, alles wird gut!“ mit. In dem Säckchen befinden sich Figuren und Gegenstände, die für das Nacherleben der Geschichte eine Rolle spielen. Dadurch dass wir Dinge figürlich vor uns sehen, sie anfassen und damit agieren dürfen, können wir die Geschichte intensiver und konzentrierter miterleben. Herr Igel macht sich also vor uns auf die Suche nach seinem Winterquartier für den Winter. Aber was für ein Pech: Überall wo er nachsieht, hat es sich bereits ein anderes Tier gemütlich gemacht. Er verliert immer mehr den Mut. Nach langem Suchen findet er zu unserer Freude am Ende doch noch ein kuscheliges Zuhause.

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Da wir uns immer gerne kreativ austoben und mit Farben experimentieren, möchten wir natürlich unseren eigenen Igel gestalten. Mit Hilfe einer Gabel und brauner Fingerfarbe verpassen wir dann unseren Igel viele spitzigen Stacheln. Das macht Spaß und fördert gleichzeitig unsere Hand-Augen-Koordination.

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Diese spielt wiederum auch bei unserem beliebten „Aktionstablett Igel“ eine Rolle. Auf dem Tablett befindet sich ein Igel ohne Stacheln. Dies müssen wir als Wäscheklammer wieder am Igel befestigen. Hierbei sind auch die richtige Kraftdosierung und Feinmotorik gefragt.

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Für die taktile Wahrnehmung der Igelstacheln kommen unsere Igelbälle und -rollen in verschiedenen Größen und Härtegraden zum Einsatz. Mit diesen wollen wir heute eine Igelball-Massage machen. Der Ball verkörpert einen Igel, der an einem schönen Tag an einem Ausflug machen möchte. Wir führen die Bewegungen mit dem Igelball mit freier Interpretationsmöglichkeit an uns selbst oder an anderen Kindern an verschiedenen Körperstellen durch. Dadurch lernen wir unseren Körper besser wahrzunehmen und vor allem die Feinmotorik und Koordination, die Grobmotorik und visuelle Wahrnehmung werden angeregt und gefördert.

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Passend zu unserem Thema möchten wir nun noch Igelkekse backen. Backen macht uns nicht nur jede Menge Spaß, sondern ist in vielerlei Hinsicht sogar pädagogisch wertvoll. Während die unsere Kleinsten am liebsten Teig den kneten und mit ihm experimentieren, möchten die Größeren auch schon mit wichtigen, verantwortungsvollen Aufgaben betreut werden. Beim Zutaten vermengen und verkneten, Plätzchen formen und aufs Blech verteilen kommt es auf unsere feinmotorische Fähigkeiten und unser Geschick an. Backzeit und Temperatur müssen kontrolliert werden. So lernen wir auch Selbständigkeit und Verantwortung zu übernehmen. Nach einiger Zeit duftet unser ganzes Haus. Wir können die Kekse nun aus dem heißen Backofen nehmen, nach der Abkühlzeit in Schokolade tauchen und am Ende dann auch mal genüsslich davon naschen. Auf unsere gemeinsam gemeisterte Aufgabe sind wir richtig stolz.

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Bei dem Bewegungslied „Kleiner Igel“ schlüpfen wir nochmal in die Rolle des Igels und tanzen gemeinsam. Auch unsere Instrumente finden darin gerne Verwendung. Mit dem Regenmacher imitieren wir beispielsweise das Rascheln des Laubes, wenn der Igel seinen Schlafplatz vorbereitet. Unser Igelfingerspiel findet im Morgenkreis ebenso viel Anklang. Mit Fingerspielen, Bewegungsspielen und Rhythmen wird das Bewusstsein für den eigenen Körper geschult, die begleitenden Gesten und Worte unterstützen die sprachliche Entwicklung und die Ausdrucksfähigkeit.

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In den letzten herbstlichen Tagen ist es nun an der Zeit den Igel in den Winterschlaf zu verabschieden. Dazu zeigt uns Francois das Buch „Schlaf schön, kleiner Igel“. Auf jeder Seite werden wir dazu aufgefordert mitzumachen und den kleinen Igel zu unterstützen. Gemeinsam schaffen wir es am Ende, dass der Igel an einem tollen Platz in Ruhe in seinen Winterschlaf finden kann.

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In den letzten Wochen haben wir in verschiedenen Bildungsbereichen so einiges interessantes über den Igel, sein Leben und auch über den Herbst erfahren. Nun stehen der Winter und die Weihnachtszeit vor der Tür. Doch das ist eine mindestens genauso spannende und entdeckungsreiche Jahreszeit, in der wir viel Spaß haben werden.

Unser Laternenfest 2019

Am 11.November um 17.00 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit, versammeln wir uns mit all unseren Liebsten vor der Kinderkrippe, um mit unseren selbstgebastelten Laternen etwas Licht in die Novembernacht zu bringen.

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Nach einer kurzen Ansprache stimmen wir alle gleich das erste Laternenlied „Kommt, wir woll´n Laterne laufen, zündet eure Kerzen an!“, begleitet von den harmonischen Klängen einer Gitarre an. Unser anschließender Umzug führt uns durch das nahegelegene Wohngebiet hinauf zum Feldweg. Unsere Laternen strahlen dabei farbenfroh in den Abend hinein und wir tragen sie voller Stolz an unserem Stab. Bei der Hälfte des Weges singen wir alle kräftig ein weiteres Laternenlied mit.

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Wieder in der Krippe angekommen, erklingt dann schließlich der letzte Laternenliedklassiker „Ich geh mit meiner Laterne“.

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 Nach dem gemeinsamem Umzug folgen alle Gäste gerne der Einladung, sich im geschmückten Gruppenraum am Buffet bei Pizzabrötchen, Würstchen, Salaten, Gebäck, süßen Waffeln und heißem Punsch zu stärken.

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Inmitten einer schönen Atmosphäre genießen wir die Leckereien, tauschen uns untereinander aus, spielen, toben und lassen den tollen Abend langsam ausklingen. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben.

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