Auf unserem Krippenblog berichten wir über unsere Pädagogik. Wir stellen unsere Bildungsangebote sowie die Projektarbeit vor. 

Wer gerne über unsere Aktionen aus den vergangenen Krippenjahren lesen möchte,

kann sich über diesen Link auf unserem bisherigen Blog http://sterntaler-wurzelwichte.blogspot.com/ informieren.  

Laternenfestvorbereitungen

In wenigen Wochen möchten wir gemeinsam mit allen Familien das alljährliche Laternenfest feiern.

Damit wir den Hintergrund des Festes verstehen können, kommt zuerst unser Kamishibai-Erzähltheater zum Einsatz. Auf den Bildkarten „Laternenfest feiern mit Emma und Paul“ können wir sehen wie Emma und Paul Laternen basteln und mit diesen einen Umzug durch die Straßen machen. Sie begegnen dem heiligen Martin auf dem Pferd und als Paul sein Weckmann auf den Boden fällt, tröstet Emma ihren traurigen Freund und teilt ihr Gebäck mit ihm. Neugierig folgen wir den Bildern und der Geschichte. Durch das Erklären der einzelnen Karten werden die Sprachentwicklung gefördert, die Fantasie angeregt und Werte vermittelt.

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Nach dem bildlichen Einstieg freuen wir uns umso mehr auf unser eigenes Laternenfest. Doch bevor es so weit ist, gibt es noch ein bisschen was dafür vorzubereiten. Zuerst lernen wir unsere drei Laternenlieder kennen. Diese begleiten uns nun die nächsten Wochen im Morgenkreis und wir gewinnen täglich immer mehr an Textsicherheit.

Nun möchten wir genau wie Emma und Paul unsere eigenen Laternen basteln. Dieses Jahr soll es eine Schnecken-Laterne werden. Diese kleinen Tiere begegnen uns nämlich in dieser verregneten Jahreszeit immer wieder bei unseren Aufenthalten im Freien und erregen unsere Aufmerksamkeit. In mehreren Schritten und Tagen werden unsere Laternen Stück für Stück fertiggestellt. Für das Schneckenhaus benötigen wir zwei Pappteller, die wir in unseren Lieblingsfarben frei bepinseln dürfen. Nach der Trocknungszeit dürfen wir in der Mitte unseres bemalten Schneckenhauses bunte Transparentpapierschnipsel auf Klebefolie kleben. 

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Jetzt fehlt nur noch der Schneckenkörper. Dafür suchen wir uns eine fertige Schablone in einer beliebigen Farbe aus und kleben und mit ein wenig Hilfe Auge und Fühler darauf. Danach werden Körper und Schneckenhaus nur noch aneinandergeklebt und fertig sind unsere Laternen.

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Damit an unserem Laternenfest nichts mehr schief gehen kann, üben wir ein paar Tage vorher das Laterne laufen. Das ist nämlich gar nicht so einfach wie es aussieht. Wir brauchen dafür eine gute Koordination und unsere Grob/Feinmotorik wird ebenfalls gefordert. Mit unseren Laternen und den elektrischen Stäben, begleitet von unseren Laternenliedern, proben wir in unseren Garten den bevorstehenden Umzug. Das läuft nach ein wenig Übung schon wirklich super.

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Am Tag des Laternenfestes treffen wir am Morgen noch unsere letzte gemeinsame Vorbereitung für die Verpflegung: die Zubereitung des Kinderpunsches. Nachdem wir ausgiebig alle Zutaten betrachtet und daran gerochen haben, legen wir los. Es werden fleißig Früchtetee gekocht und die verschiedenen Säfte mit in den großen Topf geschüttet. Mit viel Kraft pressen wir dann Orangen und Zitronen aus und geben deren Saft mit in den Topf. Nun nur noch die Nelken und Zimtstangen hinzugeben, alle kräftig umrühren, erhitzen und fertig ist der Punsch.

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Nun können wir es kaum abwarten, bis nach Krippenschluss unsere Liebsten kommen und gemeinsam mit uns das Laternenfest feiern. 

Herbstliche Kreativwerkstatt

Das herbstliche verregnete und kühlere Wetter lädt uns im Oktober und November immer wieder ein, unsere Aktivitäten nach drinnen zu verlagern. Da wir liebend gerne kreative Spuren hinterlassen und unser Gestaltungswillen im Alltag oft erkennbar ist, möchten wir unsere herbstlichen Beobachtungen aufgreifen und unsere Kreativität freiwillig in Kleingruppen mit vielfältigen Materialien auf Papier bringen. Im Laufe der herbstlichen Monate haben wir bei folgenden Angeboten unserer Kreativität freien Lauf gelassen: 

Bei unseren Ausflügen durch die Natur waren wir immer wieder von den bunt gefärbten Blättern an den Bäumen fasziniert. Ein guter Grund, um diese nun nachzugestalten. Für den Baumstamm malen wir unseren Arm mit der Hand alleine oder mit Hilfe in brauner Farbe an. Diesen drucken wir dann auf unser weißes Papier. Für die Blätter tauchen wir einen DUPLO-Stein in herbstliche Farben ein und drucken ihn mit guter Hand-Augen-Koordination anschließend auf die Baumkrone. Fertig sind unsere farbenfrohen Herbstbäume.  

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An einem anderen Tag werfen wir nochmal einen Blick in unsere Sammeltasche. Darin befinden sich noch einige Naturmaterialien, die wir in unseren kreativen Angeboten gerne noch zum Einsatz bringen und verwerten möchten- darunter die gesammelten Herbstblätter. Einen Teil davon möchten wir als Erinnerung und Gemeinschaftsarbeit auf einem großen Plakat mit Kleister aufkleben. Das Matschen mit dem Kleister auf Papier ermöglicht uns tolle sinnliche Erfahrungen. Dann kommt noch Farbe ins Spiel. Mit den Fingerfarben wird das Kleisterbild richtig bunt. Wir lieben es die Farben zu mischen und auf dem Papier zu verteilen. Aber auch an den Händen ist Fingerfarbe immer wieder ein tolles Gefühl. Natürlich können wir auch Handabdrücke hinterlassen. Dann verteilen wir frei nach unserem Willen die bunten Blätter der Bäume auf unserem großen Bild. Am Ende entstehen tolle individuelle herbstliche Kleisterbilder. 

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Mit den restlichen Blättern möchten wir einen blätterbedeckten Boden mit einem Pilz, den wir auch bei unserem Naturaufenthalt hautnah betrachten konnten, gestalten. Dafür tauchen wir die gesammlten Blätter in Farbe und drucken sie quer über das gesamte Blatt. Anschließend verzieren wir den vorgefertigten Fliegenpilz mit Hilfe unseres Fingerabdruckes mit weißen Tupfen. Zuletzt dürfen wir mit einem Klebestift den Pilz auf unsere Blätterwiese kleben. 

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Im Laufe des Monats finden auch noch die Kastanien in unserer Tüte Verwendung. Dafür brauchen wir zusätzlich einen Schuhkarton, Papier und Farben. Dann legen wir ein Blatt Papier in den Karton, machen ein paar Farbspritzer drauf und legen die Kastanien hinein. Jetzt dürfen wir den Karton schütteln und schwenken. Dadurch entstehen wunderschöne bunte Bilder. Die Grundfarben vermischen sich und erschaffen neue Farben. Die Kastanien über das Papier zu lenken, erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Koordination. Aber vor allem ist es ein Spiel mit Farben, das uns unglaublichen Spaß macht.

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Ein weiteres typisches Symbol für den Herbst ist der Drachen. Diesen möchten wir demnächst auch bei entsprechendem Herbstwind draußen gemeinsam steigen lassen, um das Kunstwerk noch mehr zu veranschaulichen. Das Basteln eines Drachens ist sehr einfach und schon für unsere Kleinsten möglich. Auf einer vorgefertigten Drachenschablone befindet sich Klebefolie. Nun dürfen wir darauf überall bunte Krepppapierschnipsel kleben und verteilen. Das Resultat möchten wir als Deko für unsere Fensterscheiben verwenden.

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Eine unserer liebsten Beschäftigungen ist momentan das „Kneten“. Deshalb greifen wir das Interesse immer wieder gerne auf, diesmal angepasst an unser Thema „Herbst“. Dafür stellen wir gemeinsam mit verschiedenen Zutaten Salzteig her. Die entstandene Konsistenz der Masse fühlt sich genau wie Knete an und lädt ebenfalls zum Modellieren und Ausstechen ein. Nach ausgiebigen Experimenten (Drücken, quetschen, auseinander ziehen/reißen, mit einzelnen Fingern Löcher in die Knete pieksen…) möchten wir nun herbstliche Formen (Blätter, Igel, Apfel, Birne…) ausstechen. Nach dem Trocknen werden diese dann noch voller Begeisterung bemalt.

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Durch das Basteln/Gestalten lernen wir kreative Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Gleichzeitig werden wir für die Veränderungen im Herbst sensibilisiert und unser Vorstellungsvermögen wird geschult. Wir beschäftigen uns längere Zeit mit einer Sache, was die Ausdauer und das Konzentrationsvermögen fördert. Durch das Hantieren mit den verschiedenen Materialien wird die Koordinationsfähigkeit unserer kleinen Finger geschult. Die Motorik, die unter anderem beim späteren Schreibenlernen wichtig ist, wird verfeinert. Außerdem macht es unheimlich viel Spaß und wir sind schließlich stolz auf die Ergebnisse bzw. unser Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten steigt.

Der Einsatz von Naturmaterialien

Bei unserer herbstlichen Entdeckungsreise durch die Natur konnten wir so einiges entdecken. Da die Veränderungen in der herbstlichen Jahreszeit schon draußen unser Interesse geweckt haben, möchten wir nun den Herbst auch bei uns in die Kinderkrippe einziehen lassen und gemeinsam thematisieren.
Im Morgenkreis sehen wir uns nochmal unsere gesammelten Schätze aus der Natur genauer an und nutzen dabei unsere Sinne Fühlen, Riechen und Sehen. Toll was uns die Natur alles schenkt. Im weiteren Morgenkreis erfreuen wir uns an neuen Herbstliedern und herbstlichen Fingerspielen in unserer Liederkiste. „Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da“ ; „Kleiner Igel“ oder „Viele bunte Blätter“ gehören nun zu unserem täglichen Start in den Tag.  

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Nun möchten wir auch unseren Hörsinn mit Hilfe unserer Naturmaterialien schärfen. Dabei testen wir neugierig aus, wie sie klingen oder ob sie laut oder leise sind. Mit aneinandergeschlagenen Steinen, Stöcken, Schneckenhäusern, Baumscheiben, Tannenzapfen etc. produzieren wir die unterschiedlichsten Töne und machen wunderbare Klangerfahrungen. Gleichzeitig wird durch den Umgang mit dem Material die taktile Wahrnehmung angesprochen.

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In unserem Körbchen mit den gesammelten Naturmaterialien befinden sich noch die Äpfel, die wir an einem Apfelbaum gemeinsam geerntet hatten. Bevor wir den Geschmackstest machen, möchten wir einen Apfel mal ganz genau betrachten. Wir sehen uns sowohl das Äußere (Farbe/Struktur/Oberfläche) als auch das Innere an. Begleitet von der Gitarre singt uns Francois das passende Lied "In meinem kleinen Apfel" vor und verdeutlicht uns mit dem Inhalt sprachlich all das, was wir in unserem Apfel auch gefunden haben. Daraufhin verspeisen wir genüsslich die Apfelspalten. Ein selbst gepflückter Apfel schmeckt doch gleich viel besser. 

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Im Herbst kann man nicht nur Äpfel, sondern noch viel mehr Obst und Gemüse ernten. Darunter auch Kürbisse. Die gibt es in den verschiedensten Formen und Farben. Der typische Kürbis ist groß, rund und orange und dem wollen wir auch unsere Aufmerksamkeit schenken. Nachdem wir hier wiederum die Beschaffenheit genau begutachtet und befühlt haben, möchten wir daraus eine herbstliche Leckerei kochen: eine Kürbissuppe. Zuerst schneiden die größeren Kinder mit viel Eifer und etwas Hilfe den großen Kürbis in viele kleine Stücke. Neben dem Spaß den wir dabei haben, werden beispielsweise auch unsere Feinmotorik, das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit gefördert. Anschließend geben wir noch Kartoffeln, Karotten und eine Zwiebel mit in den Topf. Das Ganze gießen wir nur noch mit Brühe auf und lassen es so lange kochen, bis alles weich ist. Nun nur noch pürieren, abschmecken und fertig ist unsere Vorspeise beim Mittagessen. Das schmeckt uns allen richtig gut, dass wir gerne nochmal eine Portion nehmen. 

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 Erstaunlich wie vielseitig man die Materialien aus der herbstlichen Natur für verschiedene Zwecke einsetzen kann und wir hatten überall sichtlich unseren Spaß dabei. 

Entdeckungsreise durch den Herbst

Die Tage werden langsam kürzer und es wird spürbar kälter. Der Herbst ist eingekehrt. Doch was ist „der Herbst“ überhaupt und was verändert sich in dieser Jahreszeit? Das möchten wir im Oktober gemeinsam herausfinden und machen uns deshalb an goldenen Herbsttagen auf Entdeckungsreisen durch die Natur. Bei unseren beliebten Spaziergängen in die Umgebung können wir schon so einiges wahrnehmen: Die Blätter an den Bäumen haben sich in schöne bunte Farben verwandelt und einige sind schon zu Boden gefallen. Fasziniert betrachten wir diese Farbenvielfalt und sammeln voller Freude die schönsten Blätter ein.   

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Auf dem weiteren Weg bekommen wir noch mehr herbstliche Naturschauspiele zu Gesicht. Um den großen Kastanienbaum liegen nun viele grüne Stachelkugeln. Nach genauerer Betrachtung sehen wir, dass sich darin braune Kastanien verstecken. Welch eine tolle sinnliche Erfahrung! Mit viel Spaß machen wir uns im Laufhaufen auf die Suche nach Kastanien und legen sie in stolz in unser Körbchen.  

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Auch ein Apfelbaum, der nun so langsam seine reifen Früchte verliert, bekommt unsere Aufmerksamkeit, denn wir alle essen täglich liebend gerne Äpfel. Umso interessanter finden wir es, dass sie nicht weit von unserem Krippenhaus entfernt wachsen und reifen. Damit wir auch einen Geschmackstest machen können, nehmen wir auch hiervon ein paar mit.

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Die herbstliche Natur ist eine fantastische Fundgrube. Bei einem Ausflug durch den Wald sehen wir noch mehr buntes Laub, Eicheln, Tannenzapfen und viele Pilzarten. Aus manchen Schätzen können wir tolle Dinge zaubern, weshalb wir sie gerne voller Eifer aufsammeln und in unserem Körbchen mit zurück in die Krippe nehmen.

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Nicht nur der Wald hält einige interessante Entdeckungen bereit – auch die Felder in Hagenhausen bieten mit ihren verschiedenen Getreidearten wie Roggen, Weizen oder Hafer eine Vielzahl an. Zu dieser Jahreszeit sind die Körner reif und sie wir können sie wunderbar ertasten. Andere Felder sind bereits schon abgeerntet. Neben den tollen Naturerfahrungen haben wir auf dem Feldweg die Möglichkeit uns nach Herzenslust richtig auszutoben und die letzten milden Tage zu genießen.

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Selbst in unserem Garten hält der Herbst eine tolle Spielerfahrung bereit, denn alle abgefallenen Blätter der Bäume wurden zu einem großen Laubhaufen zusammengerecht. Was gibt es Schöneres als darin herumzurascheln, sie in die Luft zu werfen und im Herbstwind tanzen zu lassen. 

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Der Herbst hat also so Einiges zu bieten und unser volles Interesse geweckt. Draußen in der Natur konnten wir nun bereits erste spannende herbstliche Erfahrungen sammeln. Durch die vielfältigen Naturbeobachtungen lädt uns der Herbst in nächster Zeit zu weiteren spielerischen Auseinandersetzungen mit dieser Jahreszeit ein.

Wir starten ins neue Krippenjahr 

Ein neues Krippenjahr hat begonnen und die Eingewöhnungen von sieben neuen Wurzelwichtelkindern sind bereits im vollen Gange. 

Eine neue Herausforderung und sensible Phase für alle: Für die neuen Kinder mit ihren Bezugspersonen, für die übrige Gruppe und für das pädagogische Personal. Um diesen großen Übergang positiv bewältigen zu können, wollen wir die Kinder liebevoll begleiten und mit einer sanften und ruhigen Eingewöhnungszeit, die sich am „Berliner Eingewöhnungsmodell“ orientiert, unterstützen.
Die Einbeziehung eines Elternteils ist bei der Eingewöhnung ein wesentlicher Bestandteil. Die Kinder haben Zeit, sich unter dem Schutz einer Bezugsperson mit unserer Kinderkrippe vertraut zu machen und eine Beziehung zu uns zu knüpfen. 

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Damit schaffen wir die Voraussetzungen, dass die Kinder uns gerne besuchen und auch spätere Übergänge oder sensible Phasen gut bewältigt werden. Im Laufe des Monats gewöhnen sich die neuen Kinder somit immer mehr an ihre Bezugsfachkräfte, an die neuen Räumen, an die Gruppe und an die verschiedenen Tagesablaufsituationen. 

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Da sich das Wetter Mitte September meistens noch von seiner guten Seite zeigt, möchten wir unseren neuen Wurzelwichten unbedingt zeigen, was unsere Krippe neben den tollen Spielsachen, Kindern, Fachkräften usw. in der Umgebung noch zu bieten hat.
Damit sich die Gruppe gut aneinander gewöhnen kann, machen wir uns meistens gemeinsam auf Entdeckungsreise. Und da bekommen wir so einiges Interessantes zu Gesicht: 
Auf einer Wiese sehen wir eine große Schafsherde mit ihren Lämmern. Neugierig bestaunen wir sie, hören ihren Lauten zu und imitieren sie. Auch der Gruppe von Laufenten begegnen wir bei einem unserer Ausflüge. Das ist ein guter Grund anzuhalten und sie beim Schnattern, Fressen, Gefiederputzen und Schlafen zu beobachten. Weiteres Tier-Interesse erwecken die Pferde auf dem Pferdehof nebenan und eine Katze, die uns über den Weg läuft. Toll, was Hagenhausen so zu bieten hat und was wir nun tagtäglich erleben können.
 
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Doch auch der Ausflug auf den Feldweg oder ein Besuch auf dem Hagenhausener Spielplatz, bei denen wir Toben und Rennen können was da Zeug hält,  machen uns allen sichtlich Freude und schweißen uns als Gruppe immer mehr zusammen.

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Unsere großen Wurzelwichtelkinder übernehmen dabei immer wieder gerne die Beschützerrolle. Sie nehmen die Kleinen an die Hand, umsorgen sie, zeigen etwas Interessantes das sie schon kennen, bringen sie zum Lachen oder versuchen sie zu trösten. 

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Ende des Monats können wir stolz sagen: Unsere neuen sieben Kinder sind durch das tolle Mitwirken aller Beteiligten (Mamas, Papas, Kinder…) erfolgreich eingewöhnt und zu Wurzelwichten geworden. Wir gehören nun zu ihrem Alltag und sind eine neue Gruppe geworden. Wir freuen uns sehr auf die kommende Zeit, in der wir so Vieles gemeinsam erleben dürfen.